Am Freitag, den 6. März, begann unsere Reise zum iMEP nach Szeged/Budapest. Nach der Landung in Budapest erwartete uns direkt ein erstes Highlight, ein Zug mit, wie wir ihn immer bezeichneten, klassischem Charme. Die Fenster ließen sich noch per Hand herunterkurbeln und wir saßen in
Ende Januar 2026 durfte Deutschland ganz spontan eine Gastdelegation zum slowakischen MEP nach Bratislava schicken – Mit dabei: Jonas Herlyn (Hamburg), Levi Sörgel (Hannover), Aaron Klemm (Halle), Juli Weiss (Hamburg), Kamilla Iusupova (Bonn), Konrad Schultz-Süchting (Hamburg) sowie Committee President Hans Scherenberg. In der slowakischen Hauptstadt
Im Januar waren wir als Gastdelegation Teil des nationalen MEP Österreichs. Für drei Tage waren wir in Wien eingeladen und durften bei Gastfamilien übernachten. Das MEP war für uns eine wunderbare Möglichkeit, Wien kennenzulernen, nette Menschen zu treffen und den MEP-Spirit auch außerhalb von unseren
Dezember 2025 Man lernt Europäer zu werden – Das ist der wesentliche Sinn jedes MEPs.Gerade bei Internationalen MEPs gelingt dies jedoch nicht mehr allein durch das Lesen von Gesetzestexten und dem Erstellen von theoretischen Lösungsansätzen, sondern auch durch ganz praktische Erfahrungen.Man kommt mit Jugendlichen aus
Finnland – das glücklichste Land der Welt. Doch woran liegt das überhaupt? Vielleichtliegt es an der herzlichen Gastfreundschaft oder an dem ausgeklügelten Sozialsystem?Vermutlich liegt es an den Saunen. In einem Land, in dem es mehr Saunen gibt alsMenschen, kommt man nur bei einer Sache noch
Am Freitag, den 6. März, begann unsere Reise zum iMEP nach Szeged/Budapest. Nach der Landung in Budapest erwartete uns direkt ein erstes Highlight, ein Zug mit, wie wir ihn immer bezeichneten, klassischem Charme. Die Fenster ließen sich noch per Hand herunterkurbeln und wir saßen in typischen Abteilen mit acht Sitzen und richtigen Türen. Kurz gesagt: unser neuer Lieblingszug, mit dem es dann durch die ungarische Landschaft ging. Dort angekommen wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen, die uns sofort das Gefühl gaben, willkommen zu sein. Schon am nächsten Tag startete das offizielle Programm mit der Eröffnungszeremonie, bei der wir den ersten Eindruck von der wunderschönen ungarischen Architektur bekamen. Die Delegationssprecher hielten ihre Reden, und wir bekamen die Gelegenheit, die beeindruckende Innenstadt von Szeged zu erkunden. Die Stadt wird nicht umsonst „Stadt der Sonne“ genannt, wir waren mit unseren dicken Jacken auf typisch Deutsche Temperaturen vorbereitet, wurden aber von dem fast schon sommerlichen Wetter überrascht. Die darauffolgenden zwei Tage standen ganz im Zeichen der Ausschusssitzungen. Es wurde diskutiert, argumentiert und manchmal auch leidenschaftlich debattiert. Dabei lernten wir unglaublich viele neue und interessante Menschen aus ganz Europa kennen. Der krönende Abschluss dieser intensiven Tage war eine Nacht im Jate Club. Der Abend
Ende Januar 2026 durfte Deutschland ganz spontan eine Gastdelegation zum slowakischen MEP nach Bratislava schicken – Mit dabei: Jonas Herlyn (Hamburg), Levi Sörgel (Hannover), Aaron Klemm (Halle), Juli Weiss (Hamburg), Kamilla Iusupova (Bonn), Konrad Schultz-Süchting (Hamburg) sowie Committee President Hans Scherenberg. In der slowakischen Hauptstadt angekommen, bezog die Delegation ein Hotel im Herzen der Stadt – direkt an der Donau, mit ausreichend Gelegenheit, zwischen Diplomatie und Debatte kurz durchzuatmen. Die dreitägige Konferenz begann feierlich im Spiegelsaal des Primatialpalais – samt Podiumsdiskussion und weiteren Formalitäten. Getagt wurde anschließend komplett in der juristischen Fakultät der Comenius-Universität. In den ersten zwei Tagen liefen die Sitzungen der vier Ausschüsse – mit viel Wert auf Formalia, Würde und korrekt gesetzte Placards, ganz im Sinne der Kultur vor Ort. Die Diskussionen waren spannend und engagiert, auch wenn sie in Kontroverse und Tiefgang nicht ganz mit dem deutschen MEP mithalten konnten. Am dritten Tag ging es in den Hörsaal zur Generalversammlung – kurzweilig bis zur letzten Abstimmung. Drei Delegierte aus Deutschland wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet, bevor die ehemalige Premierministerin Iveta Radičová, selbst Ehemalige der Universität, eine bewegende Rede hielt und die Lage Europas von vielen Perspektiven aus analysierte. Dabei wurde die große Mischung aus Freundschaft und
Im Januar waren wir als Gastdelegation Teil des nationalen MEP Österreichs. Für drei Tage waren wir in Wien eingeladen und durften bei Gastfamilien übernachten. Das MEP war für uns eine wunderbare Möglichkeit, Wien kennenzulernen, nette Menschen zu treffen und den MEP-Spirit auch außerhalb von unseren Heimatstädten und Berlin zu erleben. Am Freitag, dem ersten Tag des MEPs, konnten wir uns eine Ausstellung zur Europäischen Union anschauen und spannenden Reden (zum Beispiel der von Othmar Karas, dem ehemaligen EU-Vizepräsidenten) zuhören. Direkt danach wurde uns in der Tanzschule Elmayer der berühmte Wiener Walzer beigebracht, bevor wir in das Theresianum zu den Committee Sessions gingen. Am Abend trafen sich alle im Esterhazy Keller für den Cultural Evening. Anders als in Berlin, führte jede Delegation anstatt einem Sketch einen für die Region typischen Song auf. Samstag begann mit einer spannenden Diskussion zum Thema Jugendbeteiligung und Jugendwahlrecht. Während wir danach in unseren Committees diskutierten um Resolutionen fertigzustellen, begleitete der ORF, also das Österreichische Fernsehen, die ganze Arbeit und führte Interviews. Nach dem Fertigstellen der Resolutionen und dem Lobbying ging es für uns in ein sehr schönes Wiener Café zum Abendessen und Vorbereiten der Plenardebatte. Der eigentliche Höhepunkt von jedem MEP, die Plenardebatte oder plenary session
Dezember 2025 Man lernt Europäer zu werden – Das ist der wesentliche Sinn jedes MEPs.Gerade bei Internationalen MEPs gelingt dies jedoch nicht mehr allein durch das Lesen von Gesetzestexten und dem Erstellen von theoretischen Lösungsansätzen, sondern auch durch ganz praktische Erfahrungen.Man kommt mit Jugendlichen aus dem gesamten Kontinent zusammen, von Estland bis Malta, von Belgien bis Griechenland, erkundet Unterschiede, findet Gemeinsamkeiten und schließt Freundschaften.Allein der Gedanke daran, dass man sich noch vor 100 Jahren in entgegengesetzten Schützengräben begegnet hätte, festigt dabei noch weiter das Bewusstsein über die Wichtigkeit der Europäischen Gemeinschaft.Millennia von Krieg wurden ersetzt durch eine Ära von Frieden, ein historischer Epochenbruch kaum besser verkörpert als durch die Gastgeberstadt des 62ten internationalen Modell Europa Parlaments, die Stadt des internationalen Friedens und Rechts, Den Haag.Einen wesentlichen Teil zu diesem Titel Den Haags trägt der Ort der Eröffnungszeremonie, der Friedenspalast, bei.In den Hallen des Sitzes des internationalen Gerichtshofes, einer der wesentlichen Symbole der globalen Friedensordnung und des Völkerrechts, erlebt man dabei hautnah die Bedeutung der Friedensarchitektur des 21ten Jahrhunderts.Die Eröffnungszeremonie am Donnerstag, den 27.November 2025, begann dann mit den Grußworten von verschiedenen Vertretern der niederländischen und europäischen Politik, woraufhin die Reden der Delegationssprecher folgten.Gehalten von Jugendlichen aus 23 EU-Mitgliedsstaaten, 2 Beitrittskandidaten,
Finnland – das glücklichste Land der Welt. Doch woran liegt das überhaupt? Vielleichtliegt es an der herzlichen Gastfreundschaft oder an dem ausgeklügelten Sozialsystem?Vermutlich liegt es an den Saunen. In einem Land, in dem es mehr Saunen gibt alsMenschen, kommt man nur bei einer Sache noch mehr ins Schwitzen – derPlenardebatte am Ende einer MEP-Session.Vom 29.09. bis zum 04.10.2025 hatten fünf Delegierte und ein Ausschussvorsitz ausDeutschland die Chance, mit Jugendlichen aus elf anderen europäischen Ländern zudiskutieren, debattieren und natürlich neue Freundschaften zu knüpfen. Wir alle sind inder Landeshauptstadt Helsinki gut angekommen (bis auf das Gepäck der Belgier, dasleider am Flughafen in Estland festsaß) und waren bereit, uns den verschiedenenAusschussthemen zu widmen.Darunter fielen die Frage nach der Schattenflotte, der Weltraumforschung der EU, derWasserverschmutzung in der Ostsee, der Sprachenvielfalt mit Fokus aufMinderheitensprachen und dem wirtschaftlichen Umgang mit den Zöllen der USA. Überdie Woche wurden fünf Resolutionen geschrieben und schlussendlich in derPlenardebatte debattiert, wo zwei von ihnen angenommen wurden.Highlights der Woche waren aber nicht nur der letzte Tag, sondern vor allem Dinge, diepassiert sind auf dem Weg dorthin.So zum Beispiel wird niemand von uns die Krisensitzung des Econ-Ausschusseswährend des Lobbyings vergessen. Während sich die anderen Delegierten austauschtenund um Unterschriften für Änderungsanträge baten, lief beim