das Programmheft, das ihr gerade in den Händen haltet, begleitet euch durch die nächsten Tage. Natürlich findet ihr darin den organisatorischen Ablauf der Woche. Ihr könnt darin nachschauen, wo eure Ausschusssitzungen stattfinden und wann ihr Plenarsitzung des Bundesrates tagen werdet. Am Ende der Woche wird
Liebe Delegierte, die Europäische Union befindet sich in einer Phase starker politischer Spannungen und Umbrüche. In einer Welt, die von imperialistischen Denkweisen, technologischen Umwälzungen und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist, steht sie vor der Aufgabe, ihre Rolle neu zu definieren und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken. Der
das Programmheft, das ihr gerade in den Händen haltet, begleitet euch durch die nächsten Tage. Natürlich findet ihr darin den organisatorischen Ablauf der Woche. Ihr könnt darin nachschauen, wo eure Ausschusssitzungen stattfinden und wann ihr Plenarsitzung des Bundesrates tagen werdet. Am Ende der Woche wird dieses Heft aber auch eine Erinnerung daran sein, was ihr beim MEP erlebt habt. Ich erinnere mich selbst noch gut an meine erste eigene MEP-Erfahrung im Jahr 2017. Voller Aufregung, Nervosität und Vorfreude habe ich mich ins MEP-Abenteuer gestürzt. In den Ausschusssitzungen habe ich gelernt, wie wichtig es ist, sich aktiv einzubringen und für die eigene (oder länderspezifische) Meinung einzustehen, aber auch andere Perspektiven anzuhören und gemeinsam Kompromisse zu finden. Beim Schreiben meiner Einführungsrede habe ich dann gemerkt, wie viel Spaß es machen kann, das Thema des Ausschusses und die erarbeitete Resolution durch geeignete Formulierungen den anderen Delegierten zu präsentieren. Und zum Abschluss des MEPs schließlich die Europa-Hymne im Plenarsaal des Bundesrates zu hören, war ein unvergesslicher Moment. Wenn mir heute beim Aufräumen das MEP-Programmheft in die Hände fällt, denke ich an eine Woche zurück, die der Grund dafür war, dass ich politisch aktiv wurde. Mir wurde dank des MEPs bewusst, wie wichtig die EU
Liebe Delegierte, die Europäische Union befindet sich in einer Phase starker politischer Spannungen und Umbrüche. In einer Welt, die von imperialistischen Denkweisen, technologischen Umwälzungen und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist, steht sie vor der Aufgabe, ihre Rolle neu zu definieren und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken. Der europäische Leitgedanke „In Vielfalt geeint“ bleibt dabei Orientierung und Verpflichtung zugleich.Zentrale Zukunftsfragen rücken zunehmend in den Fokus: Bildung entscheidet über Chancengleichheit, Innovationskraft und demokratische Teilhabe kommender Generationen. Gleichzeitig erfordern die stetig wechselnden politischen Spannungen mit den USA und China eine schnelle und starke politische Lösung, um eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, faire Wettbewerbsbedingungen und politische Eigenständigkeit sicherzustellen. Auch die europäische Weltraumpolitik gewinnt an Bedeutung, sei es für Kommunikation, Sicherheit oder politische Unabhängigkeit.Angesichts globaler Krisen und wachsender Bedrohungen wird zudem deutlich, dass eine wehrhafte Demokratie aktiven Schutz benötigt. Der Schutz kritischer Infrastruktur, die Sicherstellung einer unabhängigen digitalen Infrastruktur sowie der Ausbau erneuerbarer Energien sind dabei nicht nur Fragen der Sicherheit, sondern auch der europäischen Souveränität und Nachhaltigkeit.Gleichzeitig darf der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht aus dem Blick geraten. Rassismus, Diskriminierung und soziale Spaltung stellen eine ernsthafte Gefahr für demokratische Werte dar. Eine starke, gemeinsame Europäische Union muss diesen Entwicklungen entschieden entgegentreten und sich für Gleichberechtigung, Rechtsstaatlichkeit und den Schutz der