Eine Woche lang in die Rolle von Politikerinnen und Politikern schlüpfen: Gesetze entwerfen, in Plenarsitzungen diskutieren und am Ende darüber abstimmen. Eine Woche lang sich intensiv mit den zentralen Fragen europäischer Politik auseinandersetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen – wann haben Schülerinnen und Schüler schon
Bereits zum 27. Mal fand vom 14. bis 18. März 2026 die deutsche Ausgabe des Modell Europa Parlament (MEP) statt. Rund 170 Jugendliche aus 19 Schulen in ganz Deutschland schlüpften dabei in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Ein Höhepunkt wie jedes Jahr: die
Zum 25. Geburtstag des MEP Austria war nicht nur eine deutsche Gastdelegation eingeladen, sondern auch das Orga-Team des internationalen MEP Kehl-Straßburg von Februar 2025. Zeitgleich weilte die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, zum Staatsbesuch in Wien. Die gewieften MEP-Alumni ergriffen den Mandel der Geschichte
Ein auch für Brandenburger Verhältnisse unfassbar grauer Himmel hing tief über Potsdam, wo sich die 16 Ausschussvorsitzenden sowie das Präsidententeam an diesem Wochenende versammelt hatten. Unter dem Motto “Europäische Herausforderungen – Jugendliche Antworten” haben sie ihren Teil dazu beigetragen, um das 27. MEP 2027 vorzubereiten. Zunächst
Auch 2026 sind wir wieder ERASMUS. Der Förderantrag im Programm Jugendpartizipation war erfolgreich. Damit haben wir auch beim kommenden MEP in Berlin vom 14.-19. März 2026 wieder einen direkten Draht nach Brüssel zur Jugendministerkonferenz. Denn die Resolutionen, die beim MEP von den 150 Delegierten erarbeitet
Eine Woche lang in die Rolle von Politikerinnen und Politikern schlüpfen: Gesetze entwerfen, in Plenarsitzungen diskutieren und am Ende darüber abstimmen. Eine Woche lang sich intensiv mit den zentralen Fragen europäischer Politik auseinandersetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen – wann haben Schülerinnen und Schüler schon einmal die Gelegenheit, all das zu erleben? Das bundesweite Planspiel „Modell Europa Parlament“ (MEP) macht genau das möglich. Mittendrin: 160 Jugendliche, die aus allen 16 Bundesländern sowie aus Österreich, Tschechien, Luxemburg und den Niederlanden nach Berlin gereist sind, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen der Europäischen Union zu debattieren. Das 27. MEP fand in herausfordernden Zeiten statt. Kriege, Konflikte und Krisen bestimmen das Bild. Und während die Delegierten im Bundesrat über Themen wie Künstliche Intelligenz in sozialen Medien, freien Handel mit den USA oder die Bekämpfung von Rassismus diskutierten, wurde parallel Roberta Metsola, die Präsidentin des Europäischen Parlaments, vom Bundeskanzler empfangen. Kein Wunder also, dass sich die Teilnehmenden im Planspiel bisweilen auf Augenhöhe mit der „echten“ Politik fühlen. Die Simulation genießt in der Hauptstadt hohes Ansehen. Das zeigt sich auch daran, dass zahlreiche Politikerinnen und Politiker sich Zeit nehmen, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. So stellten sich etwa Nancy Böhning, Beauftragte der Hansestadt Bremen,
Bereits zum 27. Mal fand vom 14. bis 18. März 2026 die deutsche Ausgabe des Modell Europa Parlament (MEP) statt. Rund 170 Jugendliche aus 19 Schulen in ganz Deutschland schlüpften dabei in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Ein Höhepunkt wie jedes Jahr: die zweitägige Plenarsitzung im Bundesrat. Traditionell übernimmt der Bundesratspräsident die Schirmherrschaft über das Modell Europa Parlament. Andreas Bovenschulte begrüßte die Teilnehmenden zu Beginn des Planspiels mit einer Videobotschaft. In dieser unterstrich er die Bedeutung politischer Bildung und europäischer Zusammenarbeit gerade in herausfordernden Zeiten. Stärkung von Demokratie und Zusammenhalt in Europa Bei der Eröffnung der Konferenz am Morgen des 16. März 2026 wünschte Nancy Böhning, die Bremer Bevollmächtigte beim Bund und Schriftführerin des Bundesrates, den Schülerinnen und Schülern im Bundespresseamt für die anstehenden Verhandlungen viel Erfolg: “Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen. Gerade junge Menschen zeigen, wie groß das Interesse an Europa und politischer Mitgestaltung ist. Das Modell EU-Parlament macht erlebbar, wie europäische Politik funktioniert: durch Diskussion, Kompromisse und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Solche Projekte stärken Demokratie und Zusammenhalt in Europa. Sie zeigen, dass Europa keine abstrakte Idee ist, sondern von engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen wird”, betonte Böhning. Von der Ausschusssitzung ins Plenum In der Rolle von Abgeordneten
Zum 25. Geburtstag des MEP Austria war nicht nur eine deutsche Gastdelegation eingeladen, sondern auch das Orga-Team des internationalen MEP Kehl-Straßburg von Februar 2025. Zeitgleich weilte die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, zum Staatsbesuch in Wien. Die gewieften MEP-Alumni ergriffen den Mandel der Geschichte und machten sich zum Vortrag an die Wirtschaftsuni auf, wo Metzola einen Gastvortrag hielt. Bepackt mit der MEP Europe Resolution war es dann ein leichtes, die EP-Präsidentin anzusprechen. Inspiriert von und motiviert durch dieses historische Zusammentreffen haben sich die vier Jonas, Linus, Tom und Tristan (Im Bild) auch gleich dran gemacht, um das MEP Kehl/Straßburg für den Jugend-Karlspreis vorzuschlagen. Wir alle sind gespannt und freuen uns über so viel MEP-Engagement!
Ein auch für Brandenburger Verhältnisse unfassbar grauer Himmel hing tief über Potsdam, wo sich die 16 Ausschussvorsitzenden sowie das Präsidententeam an diesem Wochenende versammelt hatten. Unter dem Motto “Europäische Herausforderungen – Jugendliche Antworten” haben sie ihren Teil dazu beigetragen, um das 27. MEP 2027 vorzubereiten. Zunächst ging es um die EU-Jugendpolitik, das EU-Förderprogramm Erasmus plus, aus dem wir dieses Jahr erneut großzügig gefördert werden, sowie den EU Jugend Dialog. Damit ist beschrieben, worum es im Kern beim MEP geht: dass nämlich Jugendliche und EU-Politiker zusammenkommen, um auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch über europäische Politik zu kommen. Genau das, was wir bei MEP auch realisieren. Am Freitag standen dann die Expertengespräche zu den 8 Ausschussthemen an. Ein herzlicher Dank geht an diese, die den AV´s wirklich wichtige Fakten rund um ihre Themen vermitteln konnten. Dies waren im Einzelnen: EU-Technologie-Politik mit Nils Zimmermann vom Arbeitskreis Deutscher Bildungsstätten Rassismus mit Dr. Ebtisam Ramadan vom Institut DEZIM Hybride Bedrohungen mit André Wunderlich – Jugendoffizier bei der Bundeswehr Klima und Energiepolitik mit Bennet Weiss vom PIK Potsdam Institut für Klimafolgenabschätzung Demokratische Resilienz und Preparedness mit Birgit Urban Landesvertretung Brandenburg bei der EU und Luise Quaritsch vom Jacques Delors Institut EU-Weltraumpolitik mit Dr. Jane Oispuu von der
Auch 2026 sind wir wieder ERASMUS. Der Förderantrag im Programm Jugendpartizipation war erfolgreich. Damit haben wir auch beim kommenden MEP in Berlin vom 14.-19. März 2026 wieder einen direkten Draht nach Brüssel zur Jugendministerkonferenz. Denn die Resolutionen, die beim MEP von den 150 Delegierten erarbeitet werden, werden wir an diesen weiterleiten. Als Teil des EU-Jugenddialogs ist man in Brüssel wirklich an unserer Meinung zum Thema Wie man die EU mit der Jugend zusammenbringen kann, interessiert. Schirmherr des MEP 2026 ist übrigens der aktuelle Bundesratspräsident, der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Als Diskussionsteilnehmer haben wir neben der Europapolitischen Sprecherin der Grünen Chantal Köpf MdB und einem weiteren noch unbekannten CDU Abgeordneten die Europabeauftragten Bremens Nancy Böhning auch einen Sprecher der Bundesregierung gewinnen können. Dabei wird vieles etwas anders werden, da wir die ersten Ausschussitzugen am Sonntag im Jugendgästehaus durchführen werden. Aber auch das werden wir hinbekommen. Also auf ein Neues 27. MEP 2026!