Eine Woche lang in die Rolle von Politikerinnen und Politikern schlüpfen: Gesetze entwerfen, in Plenarsitzungen diskutieren und am Ende darüber abstimmen. Eine Woche lang sich intensiv mit den zentralen Fragen europäischer Politik auseinandersetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen – wann haben Schülerinnen und Schüler schon
Bereits zum 27. Mal fand vom 14. bis 18. März 2026 die deutsche Ausgabe des Modell Europa Parlament (MEP) statt. Rund 170 Jugendliche aus 19 Schulen in ganz Deutschland schlüpften dabei in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Ein Höhepunkt wie jedes Jahr: die
Das Tableau der politischen Entscheidungsträger:innen, die mit unseren 150 Delegierten beim MEP 2026 diskutieren werden, steht nunmehr fest. Zur Eröffnung im Besucherzentrum der Bundesregierung erwarten uns mit der stellvertretenden Leiterin des Bundespresseamtes Eester Uleer sowie der Bevollmächtigten der Freie Hansestadt Bremen beim Bund und für
Liebe Delegierte, die Europäische Union befindet sich in einer Phase starker politischer Spannungen und Umbrüche. In einer Welt, die von imperialistischen Denkweisen, technologischen Umwälzungen und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist, steht sie vor der Aufgabe, ihre Rolle neu zu definieren und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken. Der
Ein auch für Brandenburger Verhältnisse unfassbar grauer Himmel hing tief über Potsdam, wo sich die 16 Ausschussvorsitzenden sowie das Präsidententeam an diesem Wochenende versammelt hatten. Unter dem Motto “Europäische Herausforderungen – Jugendliche Antworten” haben sie ihren Teil dazu beigetragen, um das 27. MEP 2027 vorzubereiten. Zunächst
Eine Woche lang in die Rolle von Politikerinnen und Politikern schlüpfen: Gesetze entwerfen, in Plenarsitzungen diskutieren und am Ende darüber abstimmen. Eine Woche lang sich intensiv mit den zentralen Fragen europäischer Politik auseinandersetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen – wann haben Schülerinnen und Schüler schon einmal die Gelegenheit, all das zu erleben? Das bundesweite Planspiel „Modell Europa Parlament“ (MEP) macht genau das möglich. Mittendrin: 160 Jugendliche, die aus allen 16 Bundesländern sowie aus Österreich, Tschechien, Luxemburg und den Niederlanden nach Berlin gereist sind, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen der Europäischen Union zu debattieren. Das 27. MEP fand in herausfordernden Zeiten statt. Kriege, Konflikte und Krisen bestimmen das Bild. Und während die Delegierten im Bundesrat über Themen wie Künstliche Intelligenz in sozialen Medien, freien Handel mit den USA oder die Bekämpfung von Rassismus diskutierten, wurde parallel Roberta Metsola, die Präsidentin des Europäischen Parlaments, vom Bundeskanzler empfangen. Kein Wunder also, dass sich die Teilnehmenden im Planspiel bisweilen auf Augenhöhe mit der „echten“ Politik fühlen. Die Simulation genießt in der Hauptstadt hohes Ansehen. Das zeigt sich auch daran, dass zahlreiche Politikerinnen und Politiker sich Zeit nehmen, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. So stellten sich etwa Nancy Böhning, Beauftragte der Hansestadt Bremen,
Bereits zum 27. Mal fand vom 14. bis 18. März 2026 die deutsche Ausgabe des Modell Europa Parlament (MEP) statt. Rund 170 Jugendliche aus 19 Schulen in ganz Deutschland schlüpften dabei in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Ein Höhepunkt wie jedes Jahr: die zweitägige Plenarsitzung im Bundesrat. Traditionell übernimmt der Bundesratspräsident die Schirmherrschaft über das Modell Europa Parlament. Andreas Bovenschulte begrüßte die Teilnehmenden zu Beginn des Planspiels mit einer Videobotschaft. In dieser unterstrich er die Bedeutung politischer Bildung und europäischer Zusammenarbeit gerade in herausfordernden Zeiten. Stärkung von Demokratie und Zusammenhalt in Europa Bei der Eröffnung der Konferenz am Morgen des 16. März 2026 wünschte Nancy Böhning, die Bremer Bevollmächtigte beim Bund und Schriftführerin des Bundesrates, den Schülerinnen und Schülern im Bundespresseamt für die anstehenden Verhandlungen viel Erfolg: “Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen. Gerade junge Menschen zeigen, wie groß das Interesse an Europa und politischer Mitgestaltung ist. Das Modell EU-Parlament macht erlebbar, wie europäische Politik funktioniert: durch Diskussion, Kompromisse und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Solche Projekte stärken Demokratie und Zusammenhalt in Europa. Sie zeigen, dass Europa keine abstrakte Idee ist, sondern von engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen wird”, betonte Böhning. Von der Ausschusssitzung ins Plenum In der Rolle von Abgeordneten
Das Tableau der politischen Entscheidungsträger:innen, die mit unseren 150 Delegierten beim MEP 2026 diskutieren werden, steht nunmehr fest. Zur Eröffnung im Besucherzentrum der Bundesregierung erwarten uns mit der stellvertretenden Leiterin des Bundespresseamtes Eester Uleer sowie der Bevollmächtigten der Freie Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa, Staatsrätin Nancy Böhning, zwei Politikerinnen, die in ihrer bisherigen Laufbahn immer wieder auch mit Europa zu tun hatten. So erhalten unsere Jugendlichen erste spannende Einblicke in politische Verantwortung auf Europa, Bundes- und Länderebene. Der amtierende Bundesratspräsident, Bremens Regierender Bürgermeister Andreas Bovenschulte, wird uns mit einem Grußwort digital zugeschaltet. Exkurs: Präsident Bovenschulte hat protokollarisch das vierthöchste Amt in der Bundesrepublik inne, das jedes Jahr zum 1. November von einem Bundesland auf das nächstkleinere wechselt. Kleiner als Bremen geht es aber nicht, daher gibt es im kommenden Jahr den großen Sprung vorwärts an den Anfang: NRW wird dann als größtes Bundesland die Bundesratspräsidentschaft übernehmen. Am Mittwochmorgen steht dann mit der Fishbowl-Diskussion der politische Höhepunkt der MEP-Woche an: Chantal Kopf (Bündnis 90/Die Grünen) und Tilman Kuban (CDU/CSU), beide europapolitische Sprecher ihrer Fraktion, werden uns Rede und Antwort stehen. Da der eine der Regierungskoalition, die andere einer Oppositionspartei angehört, wird es sicher kontrovers zugehen, nicht zuletzt bei den
Liebe Delegierte, die Europäische Union befindet sich in einer Phase starker politischer Spannungen und Umbrüche. In einer Welt, die von imperialistischen Denkweisen, technologischen Umwälzungen und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist, steht sie vor der Aufgabe, ihre Rolle neu zu definieren und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken. Der europäische Leitgedanke „In Vielfalt geeint“ bleibt dabei Orientierung und Verpflichtung zugleich.Zentrale Zukunftsfragen rücken zunehmend in den Fokus: Bildung entscheidet über Chancengleichheit, Innovationskraft und demokratische Teilhabe kommender Generationen. Gleichzeitig erfordern die stetig wechselnden politischen Spannungen mit den USA und China eine schnelle und starke politische Lösung, um eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, faire Wettbewerbsbedingungen und politische Eigenständigkeit sicherzustellen. Auch die europäische Weltraumpolitik gewinnt an Bedeutung, sei es für Kommunikation, Sicherheit oder politische Unabhängigkeit.Angesichts globaler Krisen und wachsender Bedrohungen wird zudem deutlich, dass eine wehrhafte Demokratie aktiven Schutz benötigt. Der Schutz kritischer Infrastruktur, die Sicherstellung einer unabhängigen digitalen Infrastruktur sowie der Ausbau erneuerbarer Energien sind dabei nicht nur Fragen der Sicherheit, sondern auch der europäischen Souveränität und Nachhaltigkeit.Gleichzeitig darf der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht aus dem Blick geraten. Rassismus, Diskriminierung und soziale Spaltung stellen eine ernsthafte Gefahr für demokratische Werte dar. Eine starke, gemeinsame Europäische Union muss diesen Entwicklungen entschieden entgegentreten und sich für Gleichberechtigung, Rechtsstaatlichkeit und den Schutz der
Ein auch für Brandenburger Verhältnisse unfassbar grauer Himmel hing tief über Potsdam, wo sich die 16 Ausschussvorsitzenden sowie das Präsidententeam an diesem Wochenende versammelt hatten. Unter dem Motto “Europäische Herausforderungen – Jugendliche Antworten” haben sie ihren Teil dazu beigetragen, um das 27. MEP 2027 vorzubereiten. Zunächst ging es um die EU-Jugendpolitik, das EU-Förderprogramm Erasmus plus, aus dem wir dieses Jahr erneut großzügig gefördert werden, sowie den EU Jugend Dialog. Damit ist beschrieben, worum es im Kern beim MEP geht: dass nämlich Jugendliche und EU-Politiker zusammenkommen, um auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch über europäische Politik zu kommen. Genau das, was wir bei MEP auch realisieren. Am Freitag standen dann die Expertengespräche zu den 8 Ausschussthemen an. Ein herzlicher Dank geht an diese, die den AV´s wirklich wichtige Fakten rund um ihre Themen vermitteln konnten. Dies waren im Einzelnen: EU-Technologie-Politik mit Nils Zimmermann vom Arbeitskreis Deutscher Bildungsstätten Rassismus mit Dr. Ebtisam Ramadan vom Institut DEZIM Hybride Bedrohungen mit André Wunderlich – Jugendoffizier bei der Bundeswehr Klima und Energiepolitik mit Bennet Weiss vom PIK Potsdam Institut für Klimafolgenabschätzung Demokratische Resilienz und Preparedness mit Birgit Urban Landesvertretung Brandenburg bei der EU und Luise Quaritsch vom Jacques Delors Institut EU-Weltraumpolitik mit Dr. Jane Oispuu von der